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Tag: Wiener Journal

Mit Essen spielt man doch

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(c) hoelb_hoeb

Pimp my plate: Im brut wurden Hamburger, Sushi und Pizza einem Upgrading unterzogen

Man beißt in den Hamburger und denkt: „Frisch zubereitet schmeckt ein Burger ganz anders als von McDonalds“ – und stellt noch im selben Moment verdutzt fest: Dieser Burger stammt von ebendieser Fast-Food-Kette! Doch er wurde nicht im braunen Papiersack serviert, und statt dem obligatorischen Cola im Plastikbecher wird zu lateinamerikanischen Klängen Weißwein kredenzt.

Dieser Artikel ist am 23.2.2013 im „Wiener Journal“ erschinen und im Orginal hier nachzulesen.

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Wer hat’s erfunden?

Mit Experimentierfreude und einem ungewöhnlichen Geschäftsmodell verleiht Oskar Henkel in Zürich dem Wort „Suppenküche“ eine neue Bedeutung

Die Kombination Sellerie-Gorgonzola oder Bananen-Basilikum klingt ja schon recht gewagt. Doch vor unkonventionellen Gangarten schrecken die jungen Suppenköche Oskar Henkel und Dario Gedda nicht zurück: Die flüssige Kost liefern sie per Rad aus, bis zu 80 Liter werden auf einem Lastenfahrrad von A nach B transportiert. Henkel und Gedda haben ihre erlernten Berufe – Kunsthandwerk und Design – an den Nagel gehängt und in den Küchen Zürichs gejobbt, bevor sie vor vier Jahren mit „Suppen und Pedale“ ihr eigenes Lokal aufmachten.

Dieser Artikel ist am 19.1.2013 in der Wiener Zeitung erschinen und hier im Original nachzulesen.

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Der Mythos vom ewigen Eis

Ein Selbstversuch: das erste Mal auf Skiern nach 15 Jahren – ein früher Start in die Skisaison.

Der Helm und die Skischuhe sitzen; die Skistöcke in der einen, die zusammengesteckten Skier in der anderen Hand: Steigt man in voller Skimontur aus der Gondel und die Treppen herab, erinnern die starren Bewegungen ein wenig an jene des Spielzeugroboters „Transformer“ – doch im Unterschied dazu lässt sich der gewöhnliche Skifahrern nicht mit wenigen Handgriffen in ein Auto, Flugzeug oder eine Kampfstation umwandeln.

Dieser Artikel ist am 23.11.2012 im „Wiener Journal“ erschienen und im Original hier zu lesen.

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Stay as you wish

Es duftet nach Kardamom, junge Menschen versuchen einen Sitzplatz zu erspähen. Ein Stockwerk tiefer werden Sessel über Köpfe gehievt und Tische zusammengeschoben. Es ist 12 Uhr, der Wiener Deewan – das pakistanische Restaurant unweit der Haupt-Uni – wird von hungrigen Studenten regelrecht gestürmt.

Dieser Artikel ist am 9.12.2012 im „Wiener Journal“ erschienen und im Original hier zu lesen.

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Strandurlaub in Bayern

Kneipen, Wandern, Bierbrauen: Besuch am Fränkischen Meer

Im bayrischen Salzsse schwebt man auf der Wasseroberfläche wie im Toten Meer.

Im bayrischen Salzsse schwebt man auf der Wasseroberfläche wie im Toten Meer.

Da braut sich etwas zusammen, in Bad Windsheim. Und die Rede ist nicht von dem selbstgebrauten Bier, auf dessen Reinheit man hier so stolz ist. Gemeint sind vielmehr die Franken, die Einwohner Nordbayerns.

Dieser Artikel ist am 24.08. im „Wiener Journal“ erschienen.

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Punkrock im Backofen

Im „Fett Und Zucker“ im zweiten Bezirk gibt es Kuchen ohne Milch, Mehl und Ei

Melange und Sachertorte sucht man hier vergebens, dafür gibt es Espresso, Limonade und veganes Bananenbrot, das im ganzen Lokal seinen Duft verströmt. Platz genommen wird auf Flohmarkt-Sesseln oder einer Holzbank aus dem Burgenland. Die „Kronen Zeitung“ dient höchstens als Verpackungsmaterial, geschmökert wird in politischen Magazinen. Und auf den Ruf nach dem „Fräulein“ oder dem „Ober“ reagiert hier sowieso niemand.

Dieser Artikel ist am 01.06.2012 im „Wiener Journal“ erschienen.

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Essen im Untergrund

Alternative Kochprojekte sind derzeit in aller Munde

Dieser Bericht ist im „Wiener Journal“ am 11.05.2012 erschienen.

Bewaffnet mit Kochlöffeln, Tranchiermessern und Pfannen besetzen sie Baustellen, Schiffdecks und Landhäuser. In Kantinen oder Betriebsküchen kreieren sie ausgetüftelte Speisen, um sie dann einer Gruppe bunt zusammengewürfelter Menschen aufzutischen. Immer mehr Köche suchen den besonderen Kick abseits von Großküchen-und den Gästen schmeckt’s. Bei alternativen Kochprojekten steht das soziale Element oft im Mittelpunkt-und der Nervenkitzel, nicht zu wissen, was einen erwartet. Social Dining, Guerilla Küche oder Secret Dining: Das Kochen abseits von Restaurants hat viele Namen. Seinen Ursprung hat es in den kubanischen Secret Supper Clubs.

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