Wie ein Phönix aus der Asche

Die Bronx befindet sich mitten im Wandel. Sie ist der letzte Bezirk New Yorks, in dem Wohnraum noch leistbar ist. – Ein Lokalaugenschein.

Die Künstlerin Caridad de La Luz, bekannt als "La Bruja" ("die Hexe"), lebt in der Bronx.© Figl

Die Künstlerin Caridad de La Luz, bekannt als „La Bruja“ („die Hexe“), lebt in der Bronx.© Figl

Alte Fabriken werden zu Lofts umgewandelt, Starbucks hat kürzlich seine zweite Filiale eröffnet. Mit vierzig Prozent Grünfläche gibt es in der Bronx, dem nördlichsten Bezirk New Yorks, mehr Parks als in jedem anderen Stadtteil. Die Bronx ist vielerorts ruhiger als Manhattan, wo Feuerwehr- und Polizeisirenen heulen. Es scheint fast so, als ob sie, und nicht Manhattan, das durch den Harlemfluss getrennte Eiland wäre. Investoren haben das Potenzial des Bezirks längst entdeckt, vermarkten ihn als „das neue Brooklyn“. Manche prognostizieren gar, die Bronx könnte innerhalb von zehn Jahren aussehen wie die Upper West Side in Manhattan.

Zur Bilderstrecke

Dieser Artikel ist am 10.9.2016 in der „Wiener Zeitung“ erschienen. 


Vor vierzig Jahren wäre diese Wandlung undenkbar gewesen. In den 1970er Jahren waren weite Teile der Süd-Bronx niedergebrannt, Drogendealer priesen wie Marktschreier ihre Waren vor in Schlange stehenden Menschenmengen an. In den Vierteln Mott Haven und Hunts Point streunten wilde Hunde, Mitglieder rivalisierender Banden brachten sich gegenseitig um, in leerstehenden Häusern lagen Leichen.

Dennoch herrschten in der gesamten Bronx zu keinem Zeitpunkt Chaos und soziale Unruhe. Mit einer Fläche von 150 Quadratkilometern – und damit eine Spur größer als Graz – ist sie ein Bezirk voller Widersprüche: Das am Hudson River gelegene Riverdale gehört seit jeher zu den nobelsten Vierteln New Yorks, im Süden der Bronx leben bis heute die einkommensschwächsten Menschen der USA.

„Die Bronx meiner Kindheit war eine andere Welt“, sagt Caridad de La Luz, die in den 70er Jahren in der Süd-Bronx aufgewachsen ist. Die Musikerin, Schauspielerin und Slam-Poetin hat ihren Bühnennamen „La Bruja“ (zu deutsch „die Hexe“) treffend gewählt: Mit ihrem durchdringenden Blick, präziser Artikulation und achtsamen Bewegungen zieht sie sofort in ihren Bann. Innerhalb eines einzigen Satzes springt die Nuyoricanerin, wie in New York lebende Puerto Ricaner genannt werden, vom Englischen ins Spanische.

Die Tochter puerto-ricanischer Einwohner lebt nach wie vor in dem Haus ihrer Kindheit. Es befindet sich in jenem Teil der Süd-Bronx, in dem in den 70er und 80er Jahren Gewalt und Kriminalität dominierten. Ist es dort heute nicht mehr gefährlich? „Dass die Leute das noch fragen!“, sagt La Bruja und verneint lachend. Die Bronx ist heute – wie ganz New York City – viel sicherer als noch in den 90er Jahren: In den vergangenen 15 Jahren hat sich etwa die Zahl der Morde in der gesamten Stadt auf 350 im Jahr 2015 halbiert. Dennoch: In den „Projects“, wie die Sozialwohnungen genannt werden, ist Gewalt zwischen rivalisierenden Banden immer noch ein Problem.

„In der Bronx aufzuwachsen war nicht leicht“, erzählt La Bruja, „aber ich bin meiner Familie sehr dankbar. Ich hatte Glück.“ Obwohl sie nie viel Geld hatten, hätten ihre Eltern ihre künstlerischen Ambitionen immer gefördert, sie sei „wohlbehütet“ aufgewachsen. Ihren Traum, Tänzerin zu werden, musste sie früh aufgeben, als sie im Alter von zwölf Jahren aufgrund einer schweren Skoliose an der Wirbelsäule operiert wurde. Im Alter von 20 Jahren unternahm sie einen Selbstmordversuch, doch Musik, Gedichte schreiben und Meditation halfen ihr, die Depressionen zu besiegen.

Gedichte im Gefängnis

Heute engagiert sich die Poetin, Schauspielerin und Musikerin in der Jugendarbeit, gibt Schreibkurse an Schulen oder im Gefängnis. „Die stärksten Gedichte entstehen dort, man muss sich die Schmerzen von der Brust schreiben“, sagt La Bruja. „Sie ist eines jener raren Talente, die es schafft, Schüler und Zuseher gleichermaßen zu inspirieren, zu motivieren und zu unterhalten“, sagt Daniel Gallant, Betreiber des Nuyorican Poets Café in der Lower East Side.

In diesem Mekka der internationalen Spoken-Word- und Slam- Poetry-Szene feierte La Bruja 1996 ihr Bühnendebüt. Ihr Stil ist sehr von Hip Hop beeinflusst, ihre Auftritte sind stark Performance-orientiert, in der Community ist sie eine lokale Heldin. „Für viele junge Künstler, vor allem aus der Bronx und Latinos, ist sie eine Mentorin“, sagt Gallant. Ihre Arbeit habe einen spürbar positiven Einfluss auf andere Künstler im Nuyorican Poets Café, aber auch darüber hinaus: „El Diario La Prensa“, die größte und älteste spanischsprachige Zeitung New Yorks, hat La Bruja zu einer der 50 herausragendsten Latinas ernannt. Jede zweite Woche moderiert sie nach wie vor Open Mics, eine offene Bühne für Kleinkunst, im Nuyorican Poets Café.

„La Brujas Herkunft, die Bronx, spiegelt sich in ihrer künstlerischen Arbeit und Bühnenpräsenz wider, beschränkt sich aber nicht darauf. Viele der Künstler, die hier auftreten, und viele unserer Zuseher kommen aus der Bronx, das war schon immer so“, sagt Gallant.

Vor allem musikalisch war die Bronx über viele Jahre hinweg ein pulsierender Ort: Musikläden beschallten die Nachbarschaft mit Musik, in den Straßen waren Trommelrhythmen zu hören, es wurde Samba und Mambo getanzt. Ein Relikt aus dieser Ära ist die Casa Amadeo: der älteste lateinamerikanische Musikladen der Stadt war ohne Unterbrechung geöffnet, auch als Ende der 1960er Jahre die Wasser- und Stromversorgung unterbrochen war.

Hip-Hop-Geburtsstätte

Die Bronx gilt als Geburtsstätte von Hip Hop: „Als Clive Campbell alias Kool Herc 1973 in einem Keller hinter zwei Plattentellern stand und spontan zu rappen begann, riefen die Menschen ,do it again‘“, erzählt Lloyd Ultan, Bezirkshistoriker der Bronx. Bald darauf entstanden Breakdance und Graffiti, bis heute neben der Musik die wesentlichen Bestandteile von Hip Hop. Als Hip Hop in den Folgejahren immer populärer wurde, fanden regelmäßig spontane Block-Partys auf den Straßen der Bronx statt. Züge wurden illegal mit bunten Graffitis verziert, vor allem in den 90er Jahren waren infolge der Bandenkriege Nachruf-Graffitis sehr gefragt.

Heute findet man in Hunts Point nach wie vor zahlreiche bunte Straßengemälde, viele aus der Feder, besser: Sprühdose der legendären Graffiti-Gruppe Tats CruCru. Mitglied Bio – inzwischen in seinen 50ern – erzählt mit Sprühdose in der Hand, er sei gerade aus China zurückgekommen. Als nächstes geht es nach Marokko, auf der ganzen Welt geben sie Workshops und führen Auftragsarbeiten durch.

An der Charlotte Street und am Southern Boulevard erinnern abbröckelnde Fassaden daran, dass hier einmal Theaterhäuser standen. Ein Symbolbild dafür, dass Kunst und Kultur in der Bronx lange Zeit vernachlässigt wurden. Elena Martinez, Leiterin des Bronx Music Heritage Center, will das ändern. Für das Desinteresse vieler Bewohner macht sie die Neuen Medien mitverantwortlich: „Heute hört jeder Musik am Handy, und wenn wir eine Veranstaltung haben, bleiben viele Menschen kurz stehen, machen ein Foto oder ein Video und gehen weiter. Wir können so viele Gratis-Veranstaltungen anbieten, wie wir wollen: Das schwierigste ist, die Leute dazu zu bewegen, auch zu kommen.“

Die Bronx war seit jeher die erste Adresse von Einwanderern. Doch heute ist sie auch Zufluchtsort für jene, die sich das Leben in anderen Teilen der Stadt nicht mehr leisten können. In Brooklyn kostet eine Wohnung inzwischen im Schnitt 2500 Euro pro Monat, in der Bronx nur knapp 700 Euro. „Die Bronx ist der letzte Ort in New York, in dem man noch eine leistbare Wohnung findet“, sagt Harry DeRienzo, Chef der Community-NGO Banana Kelly. Diese NGO ist auf leistbares Wohnen spezialisiert und eine jener Community-Organisationen, die massiv am Wiederaufbau der Bronx beteiligt waren.

Die südliche Spitze der Bronx mit ihren leerstehenden Fabriken ist ein Paradies für Stadtentwickler. Donald Trump hat bereits im Vorjahr einen Golfplatz in Ferry Point aus dem Boden gestampft, die Lebensmittelfirma „FreshDirect“ hat angekündigt, auf fast 50.000 Quadratmetern eine Warenhalle in der Süd-Bronx zu errichten, um von dort aus Luxusrestaurants und Lebensmittelgeschäfte im ganzen Land zu beliefern (der Firmentitel „Direkte Frische“ ist jedoch irreführend, denn die meisten Bewohner der Bronx haben nur sehr schwer Zugang zu frischen Lebensmitteln).

Die Filmproduktionsfirma Silvercup Studios („The Sopranos“) wird in der Süd-Bronx eine 11.000-Quadratmeter-Produktions- stätte bauen. Auch die Hauskäufe steigen stetig an: Im ersten Viertel dieses Jahres wurden in der Bronx 35 Prozent mehr Häuser verkauft als in Manhattan, Brooklyn und Queens.

„Bronck’s Land“

Wieso heißt es eigentlich „die Bronx“? Der 1639 in Schweden geborene Jonas Bronck war der erste europäische Siedler, der sich mit seiner Familie im Gebiet der heutigen Bronx niederließ. „Bronck’s Land“ nannten die nachfolgenden Niederländer und Engländer den von ihm in der Gegend erworbenen Grund. „We are going to the Bronck’s“ war eine gebräuchliche Redewendung. Als 1874 die Bronx zu einem eigenständigen Bezirk wurde, behielt man den vorangestellten Artikel bei.

Attraktiv wurde der Stadtteil, als 1894 die erste U-Bahn-Verbindung zwischen der Bronx und Manhattan errichtet wurde. In den 1920er und 1930er Jahren zogen die Menschen zu tausenden von der dicht bewohnten Lower East Side in die Bronx, wo die Wohnungen nicht nur größer, sondern auch mit Warmwasser und Zen-tralheizungen viel besser ausgestattet waren als in Manhattan.

Die Bronx expandierte rasch, vor allem irische, deutsche und italienische Einwanderer zog es stadtaufwärts. 1930 war die Hälfte der Bevölkerung jüdisch, auf den Straßen wurde Jiddisch gesprochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte in New York Wohnungsnot, also wurden Sozialwohnungen, aber auch Luxuswohnungen aus dem Boden gestampft. Die Bronx veränderte sich auch demografisch: Afro-Amerikaner und Puerto Ricaner zogen, oft von Harlem aus, weiter nördlich in die Bronx, und die europäischen Einwanderer flüchteten aufs Land.

Der Niedergang

In den 1950er Jahren berichteten Sozialarbeiter von zunehmender Armut in Teilen der Süd-Bronx. Die Stadtregierung ließ die Mietpreise einfrieren – was dazu führte, dass Vermieter die Häuser vernachlässigten, wichtige Reparaturen nicht durchführten und mitunter skrupellose Geschäftspraktiken anwandten: Sie engagierten Kinder, die für ein Taschengeld Wohnungen in Brand legten. Später, als Drogen zunehmend im Umlauf waren, spannten sie Junkies ein, die Wohnungen unter Wasser setzten und im Gegenzug die Wasserrohre für Heroin eintauschten. Auf diese Art heimsten die Vermieter Versicherungsgelder ein. Manchmal waren es aber auch die Mieter selbst, die ihre Wohnungen abfackelten, denn nach einem Brand wurde man in der langen Warteliste für die begehrten, neu gebauten Sozialwohnungen vorne gereiht.

Den Niedergang der südlichen Bronx beschleunigte freilich auch die Cross-Bronx-Autobahn, die in den 1960er Jahren errichtet wurde, da ihre Strecke ganze Stadtviertel zerstörte.

Als die Kameras bei der Fernsehübertragung eines Spiels der New York Yankees im Oktober 1977 zehn Blocks östlich des Stadions schwenkten, sah man ein Wohnhaus in lodernden Flammen. Der Sportkommentator Howard Cosell beschrieb, was er sah, mit den danach oft zitierten Worten „die Bronx brennt“. Wenige Tage zuvor waren Fotos des damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter um die Welt gegangen, die ihn inmitten von Überresten eines niedergebrannten Hauses zeigten. Als einige Jahre darauf der reißerische Film „Fort Apache, The Bronx“ mit Paul Newman in die Kinos kam, war der Ruf endgültig ruiniert. Alteingesessene Einwohner flüchteten in Scharen vor Kriminalität und Bränden, sodass die Einwohnerzahl innerhalb von zehn Jahren von 105.000 1970 auf 30.000 im Jahr 1980 sank. Die Gegend wurde oft mit dem nach 1945 verwüsteten Dresden verglichen.

„Die Medien fokussierten auf die Kriminalität und die Brände in der Bronx, doch diese Dinge passieren nicht in einem Vakuum“, sagt David Gonzales, „New York Times“-Journalist. Er wuchs als Sohn puerto-ricanischer Einwanderer in der Bronx auf und weist darauf hin, dass Teile Brooklyns in den 1990er Jahren gefährlicher waren. Heute lebte er mit seinen zwei Kindern in der Bronx. „Ich habe in Brooklyn, Manhattan und Queens gelebt, aber mich für die Bronx entschieden.“ Und das nicht nur aus Kostengründen. Er schätzt vor allem die Diversität der Einwohner: 55 Prozent sind Latinos, 43 Prozent Afro-Amerikaner, 10 Prozent sind weiß, 4,5 Prozent asiatischer Abstammung (Volkszählung 2015).

Gonzales stört, dass Politiker heute gerne von „der neuen Bronx“ sprechen: „Die Menschen, die hiergeblieben sind, haben die Bronx wiederaufgebaut. Wir müssen uns nicht dafür entschuldigen, wer wir sind.“

Zwar waren die Bewohner der Bronx am Wiederaufbau massiv beteiligt, doch das politische Interesse ist bei den Bronxites, wie die Einwohner genannt werden, heute sehr gering ausgeprägt: Im Wahlbezirk der Zentral-Bronx macht nur ein Zehntel der registrierten demokratischen Wähler von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Das steht im krassen Gegensatz zur politisch aktiven Arbeiterklasse, die hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark vertreten war und mit sozialistischen Idealen liebäugelte.

Vielleicht liegt die geringe Wahlbeteiligung jedoch weniger an Desinteresse als an mangelnder Zeit: Viele der Bronxites haben zwei oder drei Jobs, um über die Runden zu kommen. Denn auch wenn die Bronx schicker und sicherer geworden ist: Was urbane Armut betrifft, liegt sie in den USA immer noch auf Platz eins. Von den knapp 1,5 Millionen Einwohnern 2015 lebten 31 Prozent unter der Armutsgrenze. 14 Prozent der Unter-61-Jährigen haben keine Krankenversicherung. Das Einkommen hat sich, wenn man die Inflation berücksichtigt, zwischen 1989 und 2011 sogar um 23 Prozent verringert.

Wie geht es weiter in der Bronx? Darüber könnte auch ein neues, riesiges Wohnbau-Projekt entscheiden. Entlang der neun Kilometer langen Jerome Avenue, die wie die 5th Avenue in Manhattan den Bezirk in Ost und West teilt, sollen Wohnungen für 100.000 Menschen entstehen. Hier findet man Automechaniker, Nagelstudios und Ein-Dollar-Shops, die Straße schlängelt sich vom Yankee Stadium im Süden der Bronx bis zum Woodlawn Friedhof im Norden, wo auch Jazz-Legende Miles Davis begraben liegt. Doch damit hier Wohnungen entstehen können, muss die Gegend – das Gebiet erstreckt sich über sechs Kilometer und 14 Stadtteile – erst umgewidmet werden.

Wohnbau-Boom

„Das wird den größten Einfluss auf die Mietpreise haben, den wir seit 1972 gesehen haben“, sagt DeRienzo. Ein Teil der Wohnungen soll für Niedrigverdiener mit einem Jahreseinkommen von 40.000 Dollar reserviert werden, doch das kann sich der Großteil der Bronxites, die im Schnitt 34.000 Dollar verdienen, nicht leisten. „65 bis 90 Prozent dieser neuen Wohnungen werden für die Anwohner unerschwinglich sein“, sagt DeRienzo. NGOs fordern daher, dass eine geringere Anzahl an Wohnungen errichten werden soll, diese dafür für den Großteil der derzeitigen Bewohner erschwinglich sein sollen.

DeRienzo spricht sich außerdem dafür aus, dass auf den Baustellen vor allem neue Auszubildende aus der Nachbarschaft eingesetzt werden: „Wenn Jerome Avenue falsch umgesetzt wird, hat das einen enormen Effekt auf alle Bewohner mit niedrigem Einkommen und würde zu Vertreibung, mehr Sozialhilfebeziehern und mehr Obdachlosigkeit führen.“

Die Künstlerin La Bruja wird, rund zwanzig Jahre nach ihrem Selbstmordversuch, ihren Kindheitstraum, zu tanzen, übrigens doch noch realisieren: Sie ist die weibliche Hauptdarstellerin im Musical „I like it like that“, das seit Anfang September am Broadway zu sehen ist. Zugesagt hat sie aber erst, nachdem ihrem Protest gegen die sexistischen Rollenbilder in dem Stück Gehör geschenkt wurde. Sie weigerte sich, die Verführerin und Liebhaberin zu spielen und wird nun eine junge Revolutionärin verkörpern.

Als echte Bronxite lässt sie sich eben nicht so einfach unterkriegen – ob es auch der Bronx selbst gelingen wird, wie ein Phönix aus der Asche zu steigen, ohne dass die derzeitigen Bewohner verdrängt werden, bleibt abzu-
warten.