SALON FIGL

Tag: Pentagon

„The military is interested“

After reporting by Wiener Zeitung revealed that the Pentagon finances science projects at Austria’s public universities, many questions have arisen. Among them: What strategy is the Pentagon pursuing?

Some of the answers can be found in strategic Pentagon papers acquired by Wiener Zeitung that mention Austria explicitly. Specifically, the Air Force Research Laboratory’s paper states that Austria is interesting because of its research in quantum technology and says there are “major advances through EU research centers.”

This article was published in Wiener Zeitung, print and online, on the 10th of July, 2014. http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/bildung/uni/644293_Militaerisch-interessant.html

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Grünes Licht für Drittmittel-Projekte

Mitterlehner bestätigt Forschungsaufträge seitens des Pentagons, sieht aber keinen Bedarf für neue Transparenzregeln. „Wenn wir Informationen wollen, bekommen wir sie“: Mit diesen Worten hat das Wissenschaftsministerium unter Reinhold Mitterlehner im Juli 2014 auf die die Anfrage der „Wiener Zeitung“ bezüglich vom US-Militär finanzierter Drittmittelprojekte reagiert (Link zum damaligen Artikel). Als wolle er nun den Beweis dafür erbringen, hat Mitterlehner am Donnerstag einen 18-seitigen Bericht zu den österreichischen Hochschulen und ihrem Umgang mit militärischen Geldgebern vorgelegt. Damit hat er die parlamentarische Anfrage der Grünen von Dezember 2014 beantwortet.

Laut dem Bericht haben die Uni Wien und Innsbruck, die Medizinische Universität Innsbruck, die Universität für Bodenkultur (Boku), die Technische Universität Wien, die Montanuni Leoben sowie die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Projektaufträge vom Pentagon beziehungsweise in dessen Umfeld angesiedelten Institutionen erhalten. Das Spektrum der Projekte umfasst Medizin, Quantenphysik, Materialforschung und Nanotechnologie.
Dieser Artikel ist am 19.2.2015 in der „Wiener Zeitung“ erschienen.

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„Mehr als Brustkrebsforschung“

Tim Lawrence ist Kommandant beim Air Force Research Laboratory und leitet das dort ansässige Europäische Büro zu Luft- und Raumfahrtforschung, kurz EOARD.© US Air Force

Tim Lawrence ist Kommandant beim Air Force Research Laboratory (c) US Air Force

„Die Ergebnisse können viele Anwendungen haben“, sagt der Leiter des Büros zu Luft- und Raumfahrtforschung der Air Force. Warum ist Forschung in Österreich für das US-Militär interessant? Und handelt es sich tatsächlich nur um Grundlagenforschung, oder ist diese auch militärisch anwendbar? Ein Gespräch mit Tim Lawrence, Direktor des Europäischen Büros zu Luft- und Raumfahrtforschung mit Sitz in London. Das Interview ist am 30.7.2014 in der „Wiener Zeitung“ erschienen.

Den Großteil der Pentagon-Gelder hat in Österreich Josef Penninger für seine Brustkrebsforschung bekommen (5,4 Millionen, Anm.) Warum?

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„Das ist absolut nichts Unanständiges“

(c) Luiza Puiu

(c) Luiza Puiu

Das Pentagon hat seit 2009 Forschung in Österreich in Millionenhöhe finanziert, den Großteil davon (5,4 Millionen Euro) das Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der öffentlichen Akademie der Wissenschaften erhalten, genauer: der Genetiker Josef Penninger für seine Brustkrebsforschung. Wie es dazu kam, warum es viel mehr Drittmittel bräuchte und weshalb er als Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums ungeeignet wäre, erzählt der Forscher im Gespräch mit der „Wiener Zeitung“. Diese Fotos von Luiza Puiu geben Einblick in die Brustkrebsforschung, das Interview ist am 18.7.2014 in der „Wiener Zeitung“ erschienen.

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„Militärisch interessant“

Pentagon-Papers geben Einblick in Strategie des US-Militärs in der Forschung.

Druck
Nachdem durch den Bericht der „Wiener Zeitung“ bekannt wurde, dass das Pentagon in österreichische Forschung investiert, wirft das etliche Fragen auf. Allen voran: Welche Strategie verfolgt das US-Militär damit? Erste Aufschlüsse darüber geben der „Wiener Zeitung“ vorliegende Strategiepapiere, in denen auch Österreich Erwähnung findet. Konkret heißt es in dem Papier des Forschungsinstituts der US-Luftwaffe (Air Force Research Laboratory, AFRL): Österreich sei im Bereich der Quantentechnologie interessant und es gäbe „immense Vorteile durch europäische Wissenschaftszentren“. Dieser Beitrag ist am 10.7.2014 in der „Wiener Zeitung“ erschienen.

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Regeln für Uni-Drittmittel sind gefragt

Politiker, ÖH und Uni-Rektoren fordern „größtmögliche Transparenz“ bei Drittmitteln.
Mehr Transparenz und eine öffentliche Debatte über die Vergabe von Drittmitteln ist notwendig: Darin sind sich Uni-Rektoren, Studentenvertreter sowie einige Wissenschaftssprecher der Parteien einig. Damit reagieren sie auf den Bericht der „Wiener Zeitung“ vom Mittwoch, wonach das Pentagon universitäre Forschung in Österreich finanziert. Durch die Recherche der „Wiener Zeitung“ gemeinsam mit dem Radiosender „NDR Info“ wurde bekannt, dass etliche Hochschulen und die ebenfalls öffentliche Österreichische Akademie der Wissenschaften seit 2009 fast neun Millionen Euro vom US-Verteidigungsministerium erhalten haben. An fast allen großen Universitäten kooperieren oder kooperierten Forscherteams mit dem US-Militär, sei es im Bereich der Quantenphysik oder der Krebsforschung. Die teils heftigen Reaktionen im Überblick:

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US-Militär lässt an Österreichs Universitäten forschen

Wissenschafter fordern öffentliche Debatte, Grüne kündigen parlamentarische Anfrage an.
Im neutralen Österreich wird universitäre Forschung vom Pentagon bezahlt. Rund 8,8 Millionen Euro haben österreichische Universitäten und die ebenfalls öffentliche Akademie der Wissenschaften (ÖAW) seit 2009 vom US-Verteidigungsministerium erhalten. An fast allen großen österreichischen Unis kooperieren Forschungsteams mit dem US-Militär, ergab die Datenerhebung der „Wiener Zeitung“ in Zusammenarbeit mit dem Radiosender NDR Info. Oft kommt das Geld für die Forschung von der Air Force, der US-Luftwaffe. Dieser Artikel ist am 8.7.2014 in der „Wiener Zeitung“ erschienen. Recherche und Text: Benedikt Strunz und Bettina Figl

Die Liste der vom US-Militär finanzierten Uni-Projekte und die Stellungnahmen der österreichischen Hochschulen.

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Wenn das Pentagon zahlt

Die Universitäten sind immer stärker auf Drittmittel angewiesen, doch woher das Geld für die Forschung kommt, bleibt oft im Dunkeln.
Eine speziell geformte Betonplatte wird am Boden ausgehärtet, ein Luftpolster aufgeblasen, innerhalb weniger Stunden krümmt sich der Beton zu einer stabilen Schale. Diese Bautechnik wurde von Forschern der TU Wien entwickelt, und die Liste der an der Lizenz interessierten Unternehmen ist lang. Die ÖBB-Infrastruktur AG will die neue Technologie beim Bau der Koralmbahn anwenden. Ohne externe Geldgeber hätte dieses Projekt nie realisiert werden können; es läuft auf zwei Jahre und wird von der österreichischen Forschungsgesellschaft FFG mit 340.000 Euro finanziert. Zwei Jungforscher haben dadurch eine Stelle, wenngleich auf Zeit. So viel Transparenz bei der Vergabe von Drittmitteln ist nicht selbstverständlich. Als der NDR Ende 2013 aufgedeckt hat, dass deutsche Unis Gelder von dem US-Verteidigungsministerium und dem Pentagon bekommen haben, um etwa über Sprengstoff zu forschen, ist im Nachbarland eine Debatte über mehr Transparenz bei den Drittmittelprojekten ausgebrochen.

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